Viele Brettspiele immer noch rassistisch

Von Marina Wetzlmaier · · 2024/Jan-Feb
Bei „La Estrella" werden mit flinken Handgriffen Flaschendeckel von einer Seite auf die andere gedreht. Auch ein Ball ist Teil dieses Spiels aus Ecuador. © Francis Alÿs
Brettspiele sind immer noch von Rassismus und kolonialen Inhalten durchzogen. Was analoge von digitalen Spielentwickler:innen lernen können, erklärt die Forscher:in Sabine Harrer im Interview. Es gibt Brettspiele, die seit Generationen beliebt sind. Wie verbreitet sind darin Stereotype und Rassismus noch? Sie sind verstärkt zu finden. Im Buch „Playing Oppression“ wurden hunderte Spiele aus dem europäischen Raum untersucht, die das Thema Kolonialismus als Hintergrund hatten. Sehr oft geht es um exotische Orte, die sich schon in den Titeln abbilden, z. B. das Spiel „Mombasa“. Bilder vom kolonialistischen Weltbild werden da recycelt, ohne sie zu hinterfragen. Oft sind sie auch als Kinderspiele ...

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