Urgesteine

Von Werner Leiss · · 2012/04

„Die Welt braucht sie, Gott liebt sie, die Musik von Aniada a Noar! Wo wohnt Gott? Ist der Teufel ein falscher Hund oder eine arme Sau? Was trennt die Welt von Gott, oder bilden wir uns das nur ein? 209 Lebensjahre suchen Antwort.“ Seit 1983 befinden sich die Herren Michael Krusche, Wolfgang Moitz, Bertl Pfundner und Andreas Safer auf einem gemeinsamen Weg, der nicht nur der alpenländischen Volksmusik neue Perspektiven eröffnet hat. Stets haben die Steirer ihre Ohren weit offen gehalten und sich in Auseinandersetzungen begeben. Sowohl mit österreichischen MusikerInnen, als auch mit vielen aus anderen Ländern. Deshalb sind sie auch nicht eingerostet. Sie klingen frischer denn je. Selbstverständlich zählen sie zu den führenden Vertretern der „Neuen Österreichischen Volksmusik“.

Das neue Album unterscheidet sich doch erheblich von der letzten CD „Holz“. Es sollte wieder mehr in Richtung Rand der Tradition gehen. Das heißt auf jeden Fall einmal: weniger traditionelle Tanzl und Gstanzl. Und „Die heilige Marie“ ist sowieso ein herrlich gelungenes Statement gegen die immer mehr um sich greifende Gier, deren Begleiterscheinungen und nicht zuletzt über die gegenwärtige Situation insgesamt.

Aniada A Noar
„Gott Und Die Welt“
Vertrieb: Hoanzl

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