
Von Christina Schröder
Burundi
„Beleidigung für die Nation“ oder hilfreiche „Geländewagen aus dem Tierreich“? Ein Berater von Burundis Präsident Pierre Nkurunziza sah Ersteres und veranlasste die Rückgabe von zehn Eseln, die die französische Botschaft DorfbewohnerInnen in der Provinz Gitega im Rahmen eines landwirtschaftlichen Projektes geschenkt hatte.
Tiefere Ursache für die Verstimmung soll Kritik Frankreichs am Referendum von Anfang Mai sein. Die angenommene Verfassungsänderung ermöglicht Präsident Nkurunziza zwei weitere Amtszeiten und einen Verbleib an der Macht bis 2034.