Startnachteil für den Globalen Süden

Von Marina Wetzlmaier · · 2022/Mai-Jun
Kinder lernen selbst unter extremen Bedingungen. Trotz Naturkatastrophen, Krieg und Armut. Davon erzählen die Fotos von Hartmut Schwarzbach in diesem Dossier. Dieses Foto wurde in der Dorfschule im Ort Rar in Pakistan aufgenommen. © Hartmut Schwarzbach

Inklusive, chancengerechte und hochwertige Bildung für alle Menschen bis 2030 lautet Ziel 4 der Globalen Nachhaltigkeitsagenda, der SDGs der UN. Doch die Gründe für ungleichen Zugang zu Bildung sind zahlreich und vielschichtig: Armut, Diskriminierung, Ressourcenknappheit. Nicht zuletzt ist Bildung eine Frage der Macht. Fest steht: Barrieren werden durch Systeme geschaffen.

Die Covid-19-Pandemie hat bestehende Ungleichheiten obendrein verstärkt. Auf den folgenden Seiten gehen wir den Ursachen nach und diskutieren mögliche Lösungen. Zunächst auf globaler Ebene, wo Asymmetrien zwischen dem Globalen Norden und dem Süden zunehmen. Mit dem Beispiel interkulturelle Bildung in Brasilien gehen wir zudem der Frage nach, ob der Zugang zu „westlicher“ Bildung tatsächlich Gleichheit schafft.

Man muss allerdings nicht in die Ferne schweifen. Auch in Öster-reich werden Ungerechtigkeiten verstärkt. Höchste Zeit zu handeln.

28        Bildungsungleichheit global: Woran es liegt

32        Empowerment: Das Beispiel der Guaraní in Brasilien

35        Chance: Wie Inklusion funktionieren kann

37        Viele Hausaufgaben: Bildung in Österreich

Redaktion: Marina Wetzlmaier

Marina Wetzlmaier ist freie Journalistin und lebt in Wels/Oberösterreich.

Kinder lernen selbst unter extremen Bedingungen. Trotz Naturkatastrophen, Krieg und Armut. Davon erzählen die Fotos von Hartmut Schwarzbach in diesem Dossier.

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