In der venezolanischen Hauptstadt Caracas fand Ende Februar unter dem Motto „Vom Süden aus ist eine andere Welt möglich“ der IV. Sozialschuld-Gipfel statt. Dabei wurden soziale Themen für den ganzen Kontinent diskutiert und Strategien ausgearbeitet, wie die soziale Schuld, die die Regierungen Lateinamerikas und der Karibik durch viele Jahre hindurch akkumuliert haben, abgebaut werden könnte.
Die Debatten führten zur Ausarbeitung eines Dokuments, das sich „Sozialcharta für Amerika“ nennt und das einen rechtlichen Rahmen zur Umsetzung sozialer, wirtschaftlicher und kultureller Rechte bieten soll. Der venezolanische Botschafter bei der Organisation Amerikanischer Staaten (OAS) hat die Charta bereits dieser Institution übergeben.