Vom 22. bis 25. Jänner fand in Niamey (Niger) ein Kongress des African Solar Programme (ASP) statt. Im Vordergrund der Beratungen stand die soziale und wirtschaftliche Entwicklung ländlicher Gebiete durch die Nutzung erneuerbarer Energien. Diese Energiequellen sind lokal produzierbar, lokal lieferbar und schützen darüber hinaus die Umwelt. Deshalb sollten Energiequellen wie die Solarenergie gerade in Afrika gefördert werden, so der Tenor der Konferenz.
Nahezu 75 Prozent der ländlichen Bevölkerung unseres Nachbarkontinents verfügen über keinen Zugang zu einer öffentlichen Energieversorgung. Sie gewinnen Strom vielfach mit Hilfe von Generatoren und kochen mit gesammeltem Holz. Nach Angaben der Welternährungsorganisation FAO wird sich diese Situation in Zukunft noch verschärfen.
Nähere Informationen unter: http://www.unesco.org/science/ events.htm (The World Solar Programme)