Marcos und Duterte: Mitglieder zweier berüchtigter Familien finden sich seit den Präsidentschaftswahlen am 9. Mai an der Staatsspitze der Philippinen. Was hinter ihrem Erfolg steckt. Als sich am 22. Februar 1986 hunderttausende Menschen in der philippinischen Hauptstadt Manila versammelten, blickte die ganze Welt auf den Inselstaat. „Es war ein Höhepunkt der philippinischen Geschichte“, schwärmt die philippinische Journalistin Ellen Tordesillas. „Der Diktator Ferdinand Marcos wurde nach 14 Jahren autoritärer Herrschaft in einer friedlichen Revolution gestürzt.“ Das Ereignis wurde als „People Power Revolution“ international gefeiert. 36 Jahre später, am 9. Mai 2022, wurde ausgerechnet sein Sohn, der konservative Ferdinand Marcos Jr., von ...