
Von Monika Schneider-Mendoza
EZA
Mit einem Rückgang auf 0,26 Prozent des Bruttonationaleinkommens (BNE) im Vorjahr sind die österreichischen Mittel für Entwicklungszusammenarbeit (EZA) so tief wie seit 2004 nicht mehr (2017: 0,3 Prozent). Die Organisation für wirtschaftliche Entwicklung und Zusammenarbeit OECD veröffentlichte im April die Zahlen für ihre Mitgliedsländer. 2018 gaben die OECD-Länder demnach insgesamt weniger für EZA aus als noch 2017, durchschnittlich 0,31 Prozent des BNE. Besonders betroffen: Subsahara-Afrika, wo um 4,4 Prozent weniger Gelder hinflossen.