
Ende November lud das Südwind-Magazin zu einer Podiumsdiskussion zum Thema „Hilfe, konkrete Utopien gesucht!“ Mit dabei waren Schriftsteller Ilija Trojanow, Ökonomin Alexandra Strickner und Biobäuerin Maria Vogt. Und mehr als 200 BesucherInnen, die in der Hauptbücherei interessiert lauschten und angeregt mitdiskutierten.
„Zukunft muss geschaffen werden“, betonte Ilija Trojanow. Trotz viel Stillstand in Anbetracht der politischen Situation gäbe es in unseren Breitengraden schon Bereiche, in denen „das Vernünftige“ vorherrsche, etwa im Gesundheitsbereich.
Alexandra Strickner betonte u.a., dass neue Ideen oft nicht gleich von der breiten Masse getragen würden, sondern zuerst oft nur von einigen wenigen als VordenkerInnen.
Die Biobäuerin Maria Vogt ist in ihrem lokalen Umfeld sehr aktiv in Sachen Ernährungssouveränität. In Hinblick auf die globale Perspektive steht Vogt für Freiräume für Länder ein, damit diese sich von sich aus entwickeln können: „Wenn keine Utopie aufgebaut werden kann, finde ich das nicht zielführend.“
Die Veranstaltung gibt es übrigens zum Nachhören: