Mit der Bahn in diesem riesigen Land zu reisen, heißt heute vielfach, in Hochgeschwindigkeitszügen unterwegs zu sein. Auch der Ausbau des Verkehrsnetzes zeigt Rasanz. Wir hatten unsere Sichuan-Reise auf dem Tibet-Plateau nach zwei Wochen wegen Schlechtwetters abgebrochen. Zurück in der Provinzhauptstadt Chengdu, blieben noch einige Tage Zeit. In unserem Reiseführer lasen wir von der uns völlig unbekannten Ba-Kultur, es gäbe imposante Reste im 300 km entfernten Guang’an zu sehen, allerdings erst nach mehreren Stunden Busfahrt. Es kam besser: Mit einer kurz zuvor errichten Hochgeschwindigkeits-Intercity-Linie waren wir in gut zwei Stunden dort. Guang’an mit der alten Burg der Ba war beeindruckend. ...