Globaler Kamerablick mit Selfies

Von Christina Schröder · · 2023/Jul-Aug
Selfie auf über 3.000 Meter: Das Afriski Mountain Resort in Lesotho ist eines von drei in Afrika südlich des Äquators. © Jerome Delay / AP / picturedesk.com

Vor zehn Jahren wurde „Selfie“ vom Oxford English Dictionary zum „Wort des Jahres 2013“ erklärt. Mit dem Aufstieg der Sozialen Medien ist das Selbstporträt gekommen, um zu bleiben.

Auf der ganzen Welt werden unzählige Aufnahmen aus sich ähnelnden Perspektiven gemacht, mit ausgestrecktem Arm oder per „Stick“ – besonders gern vor Sehenswürdigkeiten oder an touristischen Orten. Oftmals auch zur Erheiterung der sich selbst Porträtierenden.

Mehr in den Fokus rückt dadurch die Selbstdarstellung und die Location, die bewusste Aufnahme derselben gerät oft in den Hintergrund.

Und: Bei der Aufnahme von Selfies an besonders spektakulären Orten, wie Abgründen oder Klippen, passieren beim Fotografieren mitunter tragische Unfälle. Einer Studie zufolge starben zwischen 2008 und 2021 mindestens 379 Menschen bei Selfies, die meisten davon in Indien, Russland, den USA und Pakistan. Als Folge wurden vor allem in Indien immer mehr Selfie-Verbotszonen ausgeschildert.

Auf den Bildern hier ist das Selfie-Machen wohl willkommen: eine Illustration der weltweiten Faszination mit dem Autofokus.

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