Auszuwandern wäre für sie unvorstellbar: Inorisa Sialana-Elento setzt sich seit vielen Jahren für die Rechte von philippinischen Arbeitsmigrant:innen und ihren Angehörigen ein. Ein einziges Mal in ihrem Leben, sah sie sich gezwungen, ihren Wohnort zu wechseln: In den 1980er Jahren engagierte Inorisa Sialana-Elento sich in einer Organisation für Frauenrechte, ihr damaliger Mann in der Arbeiter:innenbewegung. Es waren die letzten Jahre der autoritären Herrschaft von Ferdinand Marcos. Aktivist:innen wie die beiden wurden verfolgt, eingesperrt, gefoltert und ermordet. Sialana-Elento und ihr Mann flüchteten von ihrem Einsatzort im Norden der Insel Mindanao 300 Kilometer weit nach Süden in die Stadt Davao. Dort gründete ...