Nach vierjährigem Krieg unterzeichneten Ruanda und die Demokratische Republik Kongo Anfang August ein Friedensabkommen. Die beiden Präsidenten Paul Kagame und Joseph Kabila unterschrieben den Vertrag in Gegenwart von Vertretern der Vereinten Nationen in Pretoria/Südafrika.
Ruanda hat bis Ende Oktober Zeit, seine Truppen aus dem Osten Kongos abzuziehen. Dagegen will Kabila Kämpfer der ruandischen „Interahawme“-Milizen festnehmen lassen, die für den Genozid in Ruanda im Jahr 1994 verantwortlich sind. Vorsichtiger Optimismus ist angesagt. Mitte August kam es allerdings im Osten des Landes erneut zu Kämpfen, wobei 70 Menschen ums Leben kamen.