Feminismus hat auf dem internationalen Parkett vielerorts Schlagzeilen gemacht und ist in Regierungen angekommen. Auch im Globalen Süden. Über Chancen und Repräsentanz. Ein Blick auf die Fotos internationaler Treffen, etwa G20-Gipfel oder die Münchner Sicherheitskonferenz, zeigt: Anzüge in schwarz bis grau meliert, Krawatten in hellblau bis dunkelrot, Kurzhaarfrisuren. Männer, meist mittleren Alters, vorwiegend weiß, sprechen mit ihresgleichen. Frauen und LGBTIQA+-Menschen? Wenn überhaupt, dann spärlich repräsentiert. Das möchte feministische Außenpolitik ändern – und gerade in Krisenzeiten neu gestalten. Im Reigen der Länder, die sich einer feministischen Außenpolitik (auf Englisch Feminist Foreign Policy; kurz FFP) verschrieben haben, machte Schweden 2014 unter der ...