Von der Frauenbewegung zur intersektionalen Genderperspektive: Über radikale Erneuerungen und strategische Bündnisse im internationalen Feminismus. Wie kein anderer Gleichheitsansatz zuvor macht der Feminismus das Persönliche politisch – und leuchtet aus, wie Macht funktioniert. Das häusliche Umfeld, intime oder partnerschaftliche Beziehungen und vor allem der Körper sind Orte von Macht, Stigmatisierung und Gewalt – kaum sichtbare Bereiche der Gesellschaft, in denen die Unterdrückung von Frauen und queeren Menschen seit Jahrtausenden normalisiert und gesellschaftlich sanktioniert werden. Heute ist Feminismus nicht mehr allein eine Gesellschaftstheorie, sondern ein Ansatz zur Analyse und Entwicklung von Strategien für soziale Veränderung. Das Ziel: Ungerechte Machtstrukturen insbesondere in ...