Seit dem Krieg in Nahost ist ein Großteil der 2,2 Millionen Menschen aus Gaza auf der Flucht. Die junge Künstlerin Maha ist eine von ihnen. Monatelang saß Maha in der Stadt Rafah an der Grenze zu Ägypten fest. Sie ist eine von rund 1,3 Millionen palästinensischen Geflüchteten, die, von der israelischen Armee nach Süden getrieben, hier einen Unterschlupf fanden. Das Südwind-Magazin hat in dieser Zeit in einem Telefoninterview mit Maha, die in Wahrheit anders heißt, über ihre Flucht und die prekäre Lebensrealität gesprochen. Bald danach musste Maha erneut fliehen, zurück in den ausgebombten Norden, in die Stadt Deir a-Balah. Freie ...