Vor allem aus Angst um ihre eigene Sicherheit verlassen viele Superreiche den afrikanischen Kontinent. Manche, die bleiben, investieren für die Gemeinschaft, aber noch selten in den Klimaschutz. Spiegelverglaste Hochhäuser, fünfspurige Autobahnen und Country Clubs mit manikürtem Rasen: Die südafrikanische Wirtschaftsmetropole Johannesburg macht kein Geheimnis um den Reichtum, der hier zu Hause ist. Tatsächlich leben in der „Stadt des Goldes“ die meisten Millionäre und Millionärinnen Afrikas (gemessen in US-Dollar), nämlich 14.600. Das sind doppelt so viele wie in Kairo oder Kapstadt. Auch zwei von Afrikas Milliardären nennen „Joburg“ ihr Zuhause. Allerdings wirft eine Abwanderungswelle die Frage auf: Wie lange noch? Und: ...