Auf unbestimmte Zeit vertagt wurde im Wiener Landesgericht der Prozess gegen Martina Taurer-Krones, der ehemaligen Geschäftsführerin und Präsidentin von „World Vision Österreich”, sowie ihren Ehemann. Ihnen wird vorgeworfen, Spendengelder in der Höhe von insgesamt 1,1 Millionen Euro veruntreut und für private Zwecke wie z.B. Reisen ausgegeben zu haben. In den nächsten Monaten werden nun die Privatkonten des Ehepaares geöffnet, um eine so genannte „Vermögensdeckungsrechnung“ zu erstellen. Eventuell werden noch weitere Zeugen geladen. Die des „Mitwissens“ angeklagte ehemalige Finanzreferentin von „World Vision“ wurde wegen Beweismangels freigesprochen. Der Freispruch ist noch nicht rechtskräftig.
Der nach dem Auffliegen des Skandals gegründete neue Verein World Vision-GEV ist Inhaber des Spendengütesiegels, das die ordnungsgemäße Verwendung der Spenden garantiert.