
Von Simone Schlindwein
Weltweit
74 Medienschaffende wurden 2016 weltweit wegen ihrer Arbeit getötet, wie die Organisation „Reporter ohne Grenzen“ berichtet. Besonders gefährlich für JournalistInnen war es in Syrien, Afghanistan, Mexiko, Irak und Jemen. Mindestens 348 Medienschaffende saßen mit Stichtag 1. Dezember 2016 im Gefängnis, sechs Prozent mehr als im Jahr zuvor. Die meisten davon in der Türkei, in China, Syrien, Ägypten oder Iran. Rubina Möhring, Präsidentin von Reporter ohne Grenzen Österreich, fordert einen UN-Sonderbeauftragten zum Schutz von JournalistInnen.